Allgemeine Geschäftsbedingungen

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Preise und Zahlung
  4. Online-Kurse
  5. Präsenz- und Inhouse-Schulungen
  6. Stornierung durch den Kunden
  7. Absage durch die Anbieterin
  8. Widerrufsrecht
  9. Zertifikat
  10. Nutzungsrechte an Inhalten
  11. Mängelrechte und Haftung
  12. Datenschutz
  13. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
  14. Verbraucherstreitbeilegung
  15. Schlussbestimmungen

1) Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, die Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“) mit Melike Sacik, handelnd unter „DEASAE Hamburg“ bzw. „DEASAE Academy“, Ritterstr. 61, 22089 Hamburg (nachfolgend „Anbieterin“), über die auf dieser Website angebotenen Schulungen schließen.

1.2 Die Anbieterin bietet Schulungen in drei Formaten an:

  • Online-Kurs: digitale Lerninhalte (z. B. Videos, Skripte, Tests), bereitgestellt im persönlichen Kundenkonto;
  • Präsenzschulung: Schulung zu einem festen Termin in den Räumen der Academy in Hamburg;
  • Inhouse-Schulung: Schulung im Salon oder Betrieb des Kunden.

1.3 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

1.4 Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Anbieterin ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

2) Vertragsschluss

2.1 Die Darstellung der Schulungen auf dieser Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Einladung an den Kunden, selbst ein Angebot abzugeben.

2.2 Online-Kurse und Präsenzschulungen bucht der Kunde direkt über die Website: Er wählt das gewünschte Format und gegebenenfalls einen Termin, wird zur Bezahlseite des Zahlungsdienstleisters Stripe weitergeleitet, gibt dort seine Daten ein, bestätigt diese AGB und schließt die Buchung über den zahlungspflichtigen Button ab. Damit gibt er ein verbindliches Angebot ab. Die Anbieterin nimmt dieses Angebot bereits jetzt für den Zeitpunkt an, in dem der Kunde den Bezahlvorgang erfolgreich abschließt. Scheitert die Zahlung, kommt kein Vertrag zustande.

2.3 Inhouse-Schulungen werden individuell vereinbart. Die Anbieterin erstellt dazu ein Angebot in Textform; der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde dieses Angebot in Textform annimmt (z. B. per E-Mail). Wird eine Inhouse-Schulung direkt über die Website gebucht, gilt Ziffer 2.2.

2.4 Bis zum Abschluss des Bezahlvorgangs kann der Kunde seine Eingaben jederzeit über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen prüfen und korrigieren oder den Vorgang über den Zurück-Link abbrechen.

2.5 Nach Vertragsschluss erhält der Kunde eine Bestätigung mit den wesentlichen Vertragsdaten per E-Mail. Die Anbieterin speichert den Vertragstext. Gebuchte Kurse und Termine kann der Kunde außerdem in seinem Kundenkonto einsehen. Diese AGB sind jederzeit unter dieser Adresse abrufbar und können gespeichert oder ausgedruckt werden.

2.6 Vertragssprache ist Deutsch.

2.7 Die Kommunikation zur Buchung läuft in der Regel per E-Mail. Der Kunde sorgt dafür, dass die angegebene E-Mail-Adresse stimmt und E-Mails der Anbieterin nicht von Spam-Filtern zurückgehalten werden.

3) Preise und Zahlung

3.1 Alle angegebenen Preise sind Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

3.2 Die Zahlung wird über Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (nachfolgend „Stripe“) abgewickelt. Welche Zahlungsarten zur Verfügung stehen (z. B. Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder Klarna), zeigt die Bezahlseite. Für Zahlungen über Klarna gelten ergänzend die Bedingungen der Klarna Bank AB (publ), Sveavägen 46, 111 34 Stockholm, Schweden, die im Bezahlvorgang angezeigt werden.

3.3 Bei Online-Kursen und Präsenzschulungen ist der Preis mit Vertragsschluss sofort fällig.

3.4 Bei Inhouse-Schulungen gelten die Zahlungsbedingungen aus dem Angebot. Enthält das Angebot keine abweichende Regelung, sind 50 % des Preises bei Vertragsschluss und der Restbetrag innerhalb von 14 Tagen nach Durchführung der Schulung fällig.

3.5 Für Inhouse-Schulungen berechnet die Anbieterin Fahrtkosten von 0,30 € je gefahrenem Kilometer (Hin- und Rückweg). Die Fahrtkosten werden im Angebot ausgewiesen.

3.6 Rabattcodes können nur bis zum Abschluss des Bezahlvorgangs eingelöst werden. Sie werden nicht bar ausgezahlt und sind nicht miteinander kombinierbar, sofern beim Code nichts anderes angegeben ist.

3.7 Ratenzahlungen außerhalb der auf der Bezahlseite angebotenen Zahlungsarten sind nur möglich, wenn sie in Textform vereinbart wurden.

4) Online-Kurse

4.1 Nach Vertragsschluss schaltet die Anbieterin den Online-Kurs im Kundenkonto des Kunden frei. Hat der Kunde noch kein Kundenkonto, erhält er per E-Mail einen Link zur Anmeldung.

4.2 Der Zugang besteht für die in der jeweiligen Kursbeschreibung genannte Dauer. Auf Wunsch kann der Zugang gegen ein gesondertes Entgelt verlängert werden.

4.3 Für die Nutzung benötigt der Kunde ein internetfähiges Endgerät mit aktuellem Browser und eine stabile Internetverbindung.

4.4 Der Zugang ist personengebunden. Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und gibt sie nicht an Dritte weiter. Bei einem begründeten Verdacht auf Weitergabe kann die Anbieterin den Zugang vorübergehend sperren, nachdem sie den Kunden informiert und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat.

4.5 Die Anbieterin darf Kursinhalte aktualisieren, solange der Kurs in seinem wesentlichen Inhalt erhalten bleibt. Gegenüber Verbrauchern gelten für Änderungen die Vorgaben des § 327r BGB.

4.6 Kurze Unterbrechungen für Wartung und Sicherheitsupdates sind möglich. Die Anbieterin legt sie nach Möglichkeit in nutzungsarme Zeiten.

5) Präsenz- und Inhouse-Schulungen

5.1 Der gebuchte Termin ist verbindlich. Die Teilnahme ist personengebunden.

5.2 Der Kunde kann bis zum Schulungsbeginn ohne zusätzliche Kosten eine Ersatzperson benennen, sofern diese die in der Kursbeschreibung genannten Voraussetzungen erfüllt.

5.3 Bei Inhouse-Schulungen stellt der Kunde geeignete Räume und Arbeitsplätze zur Verfügung. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus dem Angebot.

5.4 Ton-, Foto- und Videoaufnahmen während der Schulung sind nur mit Zustimmung der Anbieterin und der anwesenden Personen erlaubt.

6) Stornierung durch den Kunden

6.1 Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher (Ziffer 8) bleibt von dieser Ziffer unberührt.

6.2 Storniert der Kunde eine Präsenz- oder Inhouse-Schulung, gilt:

  • bis 30 Tage vor Schulungsbeginn: kostenfrei
  • 29 bis 14 Tage vor Schulungsbeginn: 50 % des Schulungspreises
  • weniger als 14 Tage vor Schulungsbeginn: 100 % des Schulungspreises

6.3 Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Die Benennung einer Ersatzperson nach Ziffer 5.2 bleibt möglich.

6.4 Kann der Kunde wegen Krankheit nicht teilnehmen, kann er die Schulung gegen Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung einmalig kostenfrei auf einen späteren Termin verschieben.

6.5 Die Stornierung ist in Textform (z. B. per E-Mail) zu erklären. Maßgeblich ist der Zugang bei der Anbieterin.

7) Absage durch die Anbieterin

7.1 Für Präsenzschulungen gilt eine Mindestteilnehmerzahl von 3 Personen. Wird sie nicht erreicht, kann die Anbieterin die Schulung bis spätestens 7 Tage vor Beginn absagen.

7.2 Die Anbieterin kann eine Schulung außerdem kurzfristig absagen, wenn die Trainerin unvorhersehbar ausfällt (z. B. durch Krankheit) oder höhere Gewalt die Durchführung verhindert.

7.3 Bei einer Absage bietet die Anbieterin einen Ersatztermin an. Nimmt der Kunde ihn nicht an, erstattet die Anbieterin bereits gezahlte Beträge vollständig innerhalb von 14 Tagen. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Ziffer 11.

8) Widerrufsrecht

8.1 Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.

8.2 Bei Online-Kursen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Bereitstellung beginnt, er seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er damit sein Widerrufsrecht verliert, und die Anbieterin ihm dies auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt hat (§ 356 Abs. 5 BGB).

8.3 Verlangt der Kunde, dass eine Präsenz- oder Inhouse-Schulung innerhalb der Widerrufsfrist stattfindet, und widerruft er danach, schuldet er für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen einen angemessenen Wertersatz (§ 357a Abs. 2 BGB).

9) Zertifikat

9.1 Nach erfolgreichem Abschluss einer Schulung erhält der Kunde ein persönliches Zertifikat der DEASAE Academy. Voraussetzung ist die vollständige Teilnahme an Theorie und Praxis bzw. die Bearbeitung aller Kursmodule sowie das Bestehen der vorgesehenen Prüfung.

9.2 Das Zertifikat bestätigt die Teilnahme und den Abschluss der Schulung bei der Anbieterin. Es ist kein staatlich anerkannter Berufs- oder Bildungsabschluss.

10) Nutzungsrechte an Inhalten

10.1 Videos, Skripte, Theoriebücher, Vorlagen und alle anderen Schulungsunterlagen sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte daran liegen bei der Anbieterin.

10.2 Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Unterlagen für seine eigene Aus- und Weiterbildung zu nutzen. Die erlernten Techniken darf er selbstverständlich in seiner beruflichen Tätigkeit anwenden.

10.3 Ohne Zustimmung der Anbieterin in Textform ist es nicht gestattet, Unterlagen oder Kursinhalte zu vervielfältigen, an Dritte weiterzugeben, öffentlich zugänglich zu machen oder selbst für Schulungen zu verwenden.

11) Mängelrechte und Haftung

11.1 Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, für Online-Kurse insbesondere die §§ 327 ff. BGB.

11.2 Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aus einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

11.3 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

11.4 Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin ausgeschlossen. Diese Regelungen gelten auch für ihre gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

11.5 Für die Anwendung der erlernten Techniken an eigenen Kundinnen und Kunden ist der Kunde selbst verantwortlich.

12) Datenschutz

Wie die Anbieterin personenbezogene Daten verarbeitet, erläutert die Datenschutzerklärung.

13) Anwendbares Recht und Gerichtsstand

13.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

13.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Hamburg ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag.

14) Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

15) Schlussbestimmungen

Sind einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Stand: Oktober 2026